Galerie -> Künstler Jobst
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Ritterblume (Lilie) |
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Kuenstlername |
Vorname |
Nachname |
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Chromosoph |
Josef |
Jobst |
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| Website | Jahrgang | Land | |||
| http://www.artjobst.at | 0 | Österreich | |||
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Heirat, Geburt eines Sohnes, Hausbau -- ein durchschnittlicher Werdegang zeichnete sich ab. Doch die schöpferische Unruhe setzte sich durch, es folgten die Gründung eines Montageunternehmens, das Scheitern, der Wiederbeginn bei Null, erneute Selbständigkeit, verbunden mit jahrelanger Aufbauarbeit in 80-Stunden-Wochen, erfolgreich im Export als Preis für intensive Reisetätigkeit in über 70 Länder -- bis zur nächsten grossen Zäsur 1993: Herzinfarkt. Bilanz von 1993 bis 2006: 3x Herzinfarkt, 2x Krebs, 1x Schlaganfall, 14 Operationen in Vollnarkose, ein Dutzend Eingriffe in Lokalanästhesie, über 60 Krankenhausaufenthalte.... Bereits beim ersten REHA-Aufenthalt 1993 gab es neben vielen anderen sehr hilfreichen Therapien auch eine Maltherapie. Damit schloss sich irgendwie der Kreis: das talentierte Kind wurde spät aber doch noch zum Maler. Aufgrund dieser Biografie habe ich mir in Abwandlung des berühmten Satzes von Descartes "Cogito, ergo sum" (ich denke, also bin ich), "Pingo, ergo sum" (ich male, also bin ich) zu meinem Leitsatz gewählt. Chromosoph & Handwerker Berühmt ist der Ausspruch von Joseph Beuys "Jeder Mensch ist ein Künstler", und bereits 30 Jahre vor ihm hatte Carl Orff behauptet: "in jedem Menschen steckt ein Künstler, man muss ihn nur wecken", daher bin logischerweise auch ich ein Künstler. Ich zeichne und male für mich! Diese meine Kunst ist meine Therapie. Sie hilft mir meine gesundheitlichen Probleme zu ertragen und sie schützt mich vor Depressionen. In und mit meinen Bildern liefere oder verstecke ich keine "Messages". Ich fühle mich keinem Stil zugehörig oder irgend einem -ismus verbunden. Ob ich gegenständlich, impressionistisch, naiv, abstrakt oder wie auch immer male, hängt einzig und allein von meiner psychischen und physischen Verfassung ab! Ich bezeichne mich nicht als Maler, sondern als Chromosoph (Farbdenker und/oder Farbliebhaber) und deshalb mache ich "Farbinterpretationen", nicht Bilder oder Abbildungen. Handwerker bin ich, weil mir die akademische Kunstausbildung fehlt. Als Autoditakt ist der Weg zwar steiniger und weiter, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Interpretationen sind erlaubt, Diskussionen erwünscht. Anmerkung zum Kunstgeschehen: Leider hat heutzutage sowohl die Bildende als auch die Darstellende Kunst viel zu viel eingebildete und/oder selbstdarstellende Künstler; nicht Kreativität und Können zählen, sondern Skandal, Selbstinszenierung, Show. Über Kunst lässt sich nicht streiten, Kunst kommt auch nicht von Können, Kunst kommt viel mehr von "nicht anders können" -- was von vielen leider als "nichts anderes können" missverstanden wird. |
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